Peking Suppe – das Original Rezept

Peking Suppe – das Original Rezept

Ich habe schon ewig nach einem Rezept für Peking Suppe gesucht, aber nie eines gefunden, dass der typischen Suppe vom Chinarestaurant gerecht wurde. Auf YouTube habe ich dann von ein paar asiatischen, deutschsprachigen Youtubern Rezepte ausprobiert. Diese schmeckten zwar chinesisch und auch gut, aber nicht wie meine heißgeliebte sauer-scharfe Suppe von meinem Lieblings-Chinesen. Schlussendlich verriet mir dann ein Asiate das gut behütete Geheimnis der echten originalen Peking-Suppe.

Ich habe sie natürlich sofort nachgekocht. Endlich, da war es, das lang ersehnte Aha-Geschmackserlebnis! Die Suppe schmeckte wie eine milde, nicht alzu saure, dafür seeeehr scharfe Version meiner gesuchten Suppe. Aber ich wollte das sie exakt so aromatisch schmeckt wie vom Chinesen

Darum gab ich einfach etwas weniger scharfe Chilipaste dazu und dafür mehr von den sauren Zutaten. Am Ende saß ich vor meiner heiß dampfenden, selbst gemachten, dem China-Restaurant absolut ebenbürden Peking Suppe! Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ganz der Food-Blogger-Manier teile ich natürlich diesen heiligen Kral mit euch und wünsche euch eben so viel Freude mit diesem Rezept wie ich sie habe.

 

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Ausdrucken findet ihr unten im grauen Kästchen ♡

scharf-saure Peking Suppe

Die Zutaten für die Peking Suppe

 

Die Peking Suppe ist auch als sauer-scharfe oder pikant-säuerliche Suppe bekannt. Sie ist die ideale Vorspeise zu asiatischen Hauptspeisen. Die Zutaten sind für 3 Personen.

Suppen-Einlage:

  • 60 g Schweinefleisch
  • 1-2 EL Bambussprossen
  • 2 EL chinesische Pilze (oder Mu-Err), getrocknet
  • 50 g Tofu, in feine, kurze Streifen geschnitten
  • 1/2 Ei

Marinade für das Fleisch:

  • 1 EL Reiswein
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 TL Sojasauce, dunkel
  • 1 Prise weißer Pfeffer
  • 1 TL Speisestärke

zum Kochen der Suppe:

  • 500 ml Wasser
  • 1 EL Reiswein (Sake)
  • 2 TL Sojasauce, hell (light)
  • 1- 1,5 TL Chilli-Paste (achtung scharf!)
  • 2 TL Hühnersuppenpulver
  • 1 TL Zucker, gestrichen
  • 3/4 TL Salz
  • 3 TL Reisessig, dunkel (Chinkiang)
  • 1 TL Reisessig, weiß
  • 2 Prisen weißer Pfeffer

zum Andicken:

  • 7 TL Speisestärke
  • 3-5 EL Wasser

zum Garnieren:

  • Jungzwiebel- und Schnittlauchröllchen

 

Hier auf diesem Blog gibt es noch mehr asiatische Rezepte zu entdecken: Gebackenes flambierte Eis, Frühlingsrollen Rezept und Maki Sushi herstellen

Pekingsuppe in japanischer Suppenschale

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die sauer-scharfe Suppe

 

  1. Für die Peking Suppe wird zuerst das Fleisch sehr klein gewürfelt und dann mit dem Reiswein, dem Sesamöl, der dunklen Sojasauce, einer Prise weißen Pfeffer und der Stärke in einem kleinen Schälchen mariniert.
  2. Das Fleisch zur Seite stellen und die Pilze in etwas lauwarmen Wasser einweichen. In der Zwischenzeit den Tofu und die Bambussprossen (Bambusstreifen) in kurze, dünne Stifte schneiden.
  3. Dann die chinesischen Pilze gut abtropfen und klein schneiden.
  4. Jetzt könnt ihr einen mittelgroßen Topf auf die heiße Herdplatte stellen und sofort das marnierte Fleisch durchgaren.
  5. Die Pilze und Die Bambus-Stifte unter ständigem Rühren kurz mitbraten und mit dem Wasser aufgießen.
  6. Alle restlichen Zutaten die zum Kochen der Suppe vorgesehen sind dazugeben und kurz aufkochen lassen. Danach nur leicht sieden lassen.
  7. In der Zwischenzeit das Ei in einem Schälchen verquirlen und die Hälfte davon für eine andere Speise aufbewahren oder wegkippen. Die Speisestärke in einem Extra-Schälchen anrühren und zur Seite stellen.
  8. Anschließend die Speisestärke in die Peking Suppe einrühren und aufkochen lassen.
  9. Erst jetzt kommt der Tofu.
  10. Das Ei mit einer kreisenden Bewegung langam über die Suppe verteilen und bis 10 zählen. Den Topf gleich danach vom Herd nehmen und nur kurz umrühren, sonst wird die Suppe trüb.
  11. Noch schön mit Jungzwiebel und Schnittlauch garnieren und servieren.

 

Tipps für die Peking Suppe

  • Für noch mehr Geschmack könnt ihr etwas gehackten Koriander in die Suppe geben
  • Wer es gerne scharf hat kann mit 1 weiteren Teelöffel Chillipaste oder etwas Chilliöl nachwürzen
  • Als weitere, jedoch scharfe Suppeneinlage, eignen sich ein paar dünne Streifen frischer Ingwer (mitkochen!)
  • Ihr könnt die chinesische Suppe auch mit Huhn kochen, wenn ihr kein Schweinefleisch mögt.

 

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Das habe ich für die Peking-Suppe verwendet:

 

 

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